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Bezirke und Stadtteile

Tokio gliedert sich insgesamt in 23 Hauptstadtbezirke (Nijūsan-ku). Jeder Stadtbezirk ist administrativ einer Stadt gleichgestellt und somit eine eigenständige Kommune. Auf Englisch nennen sich die Hauptstadtbezirke neuerdings offiziell City (Shinjuku City, Shibuya City) und nicht mehr wie früher Ward (Stadtbezirk).

Asakusa

Dieser Stadtteil breitet sich rund um den Asakusa-Kannon-Tempel aus. Hier findet man Lädchen voll mit Plastiknippes und kunstvollen Fächern. Als Kontrast zu diesem bunten Treiben eignet sich der Garten Dempo-in, den man in einer kleinen Seitenstrasse finden kann.

Ginza

Dies ist Tokios modernes Vorzeigeviertel, indem man fernöstlichen Charme mit weltlichem Luxus verbindet. Die über 300 Bars, Geschäfte und Boutiquen, die sich hier angesiedelt haben, aber auch ständig wechseln, können meist die extrem hohen Bodenpreise nicht zahlen und befinden sich deshalb in höheren Stockwerken. Ginza hat die höchsten Immobilienpreise Japans! Die große Vielfalt und das moderne Design, sowie das typische Großstadt-Leben locken nicht nur Touristen nach Ginza.

Harajuku

Harajuku bedeutet Street-Fashion und jugendliche Kreativität. Junge Modebewusste aus aller Welt suchen hier nach den neusten Trends, die takeshita-dori ist Einkaufsmeile für Jugendliche; Designershops befinden sich neben Gemischtwarenhändlern und Tätowierstudios.

Odaiba

Dieser künstlich wirkende Stadtteil mit seinen futuristischen Bauten ist der jüngste und modernste Stadtteil Tokios. Hier findet der Besucher riesige Vergnügungs-und Einkaufszentren vor, bei vielen gilt er jedoch oft als "aufgeschüttete Müllhalde".

Shibuya

In diesem von Teenagern eingenommenen Stadtteil mit seinen riesigen Bildschirmen befindet sich die meistgefilmte Kreuzung der Welt. Es stellt das Epizentrum der Stadt dar und iat ein Konsum-und Entertainmentparadies. Das wurde nicht nur von der japanischen Jugend entdeckt; abends tummelt sich hier alles auf dem Love-Hotel-Hügel in Tanzclubs.

Yanaka

Feuer, Bombenangriffe und die darauf folgende moderne Bauphase haben so gut wie alles, was vom alten Tokyo geblieben ist, zerstört. In Yanaka jedoch kann man noch etwas von dem traditionellen Edo-Flair erleben, wenn man die schmalen Gassen entlangwandert un die alten Holzhäuser und Strassenlampen bewundert. In den kleinen Lädchen kann man typisch japanische Produkte kaufen , die man sonst so gut wie nirgends finden würde. Um 1900 lebten hier viele Maler und Künstler, der Friedhof läd zu einem besinnlichen Spaziergang ein und die unzähligen Tempel ziehen so manchen Besucher in diesen traditionellen und eindrucksvollen Teil der Stadt. Schon Miró hat hier in einem kleinen Kunstladen seine Pinsel gekauft!

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