Sensoji (Asakusa-Tempel) und Asakusa-jinja
| Adresse | Sensoji (Asakusa-Tempel) und Asakusa-jinja 2-3-1 Asakusa, Taito-ku Tokio |
| Öffnungszeiten | Tgl. 6-17 Uhr |
Sensoji, auch als Asakusa-Tempel bekannt, ist ein alter buddhistischer Tempel, dessen Geschichte bis ins 7. Jahrhundert zurückreicht, und der sich in Tokoys ältestem Stadtteil, Asakusa, befindet. Pilgerer und Toursiten haben schon seit je her an diesen Ort begeben.Die Legende besagt, dass zwei Brüder immer wieder versuchten, die Kannon-Statue (Göttin der Barmherzigkeit) zu dem Fluss Sumida zurückzubringen, fanden sie aber jeden Morgen wieder bei ihnen vor. Der Tempel wurde ihr zu Ehren erbaut. Früher wurde der Tempel mit der Tendai-Sekte assoziiert, nach dem 2.Weltkrieg wurde er unabhängig. Neben dem Tempel befindet sich ein Shinto-Schrein, der Asakusa Jinja.
In Sensoji findet auch jedes Jahr Tokyos grösstes Matsuri (Shinto Fest) statt, welches im Frühling gefeiert wird, mehr als 3 Tage anhält und den ganzen Verkehr des Stadtteils lahm legt.
Besonders beeindruckend ist das sogenannte "Donnertor" am Eingang des Tempels. Diese buddhistische Struktur beinhaltet eine riesige Laterne aus Papier, die rot und schwarz angemalt ist und Blitz und Donner symbolisiert.
Ausserdem befindet sich im Hauptteil des Tempels eine fünfstöckige Pagoda, die Kannon Bosatsu gewidmet ist.
Viele Touristen aus Japan und der ganzen Welt besuchen Sensoji jedes Jahr. Aus diesem Grund findet man in der umliegenden Umgebung auch viele traditionelle Geschäfte sowie Cafés und Restaurants, die Japanische Spezialitäten anbieten (hausgemachte Glasnudeln, Sushi, Tempura, etc.)
Nakamise-dori, die Strasse, die von dem Donnertor zum Tempel führt, ist gesäumt von kleinen Souvenirgeschäften, die Holzstockdrucke, Kimonos, buddhistische Schriftrollen, aber auch Süssigkeiten, T-Shirts und Spielzeug verkaufen.
Es gibt allerdings definitiv schönere Tempel in Japan als den Sensoji. Das Problem ist nur, dass sie sämtlich nicht im näheren Stadtgebiet von Tokyo zu finden sind. Sensoji ist daher zu empfehlen, wenn es die Reiseplanung nicht erlaubt, sich andere, schönere Tempel, vor allem in Kyoto anzuschauen. Wenn man allerdings sowieso nur einige Tage in Tokyo ist und dann andere Ecken von Japan besucht, sollte man diese überfüllte Touristenfalle einfach links liegen lassen.
Innerhalb des Tempels findet man einen Garten, der im Prospekt als ruhig und besinnlich und im unverkennbaren japanischen Stil gehalten beschrieben wird, durch den Trubel rundherum dieser Beschreibung allerdings nicht gerecht wird.
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